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Bei hunderttausenden (Solo)-Selbstständigen, Freiberuflern und Künstlern greift die Corona-Soforthilfe nicht, da diese Gruppe kaum betriebliche Ausgaben hat.

„Doch auch wir müssen Miete, Versicherungen und Lebensmittel bezahlen – bei Einnahmen, die gegen Null tendieren.“ Und, um es mit den Worten von Markus Söder zu sagen: »Ganz ehrlich: Ich finde, dass es nicht richtig ist, da nur Hartz-IV als Alternative anzubieten«.

Einige Bundesländer haben die Problematik erkannt und ermöglicht, dass die Corona-Soforthilfe in einem angemessenen Rahmen für die Lebenshaltungskosten einbehalten werden kann.

Allerdings wirken diese Programme nur kurz und sind in vielen Fällen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Von der Bundesregierung werden die vielen (Solo)-Selbstständigen, Freiberufler und Künstler in Stich gelassen. Zur Existenzsicherung bleibt ihnen nur eine, von der Bundesregierung vorgeschlagende Alternative: der Antrag auf Hartz 4.

Die Bundesländer haben sich beim Bund mehrfach dafür eingesetzt, dass die von der Corona-Pandemie hart getroffenen (Solo)-Selbstständigen, Freiberufler und Künstler Teile der Soforthilfe auch zur Sicherung ihres Lebensunterhalts einsetzen können. Sie scheiterten aber damit an der Bundesregierung, die dies strikt ablehnt. Zwar können viele (aber noch längst nicht alle) (Solo)-Selbstständige, Freiberufler und Künstler mit dem Ende des „Lockdowns“ ihren Tätigkeiten wieder nachgehen, allerdings liegen die Umsätze weit unter dem üblichen Niveau.

Wir haben große Angst um unsere Existenz!

In der Facebook-Gruppe „Corona – Hilfe für Solo-Selbstständige“ ist die Idee entstanden, unsere Volksvertreter auf die prekäre Situation von (Solo)-Selbstständigen, Freiberuflern und Künstlern aufmerksam zu machen und verschiedene Aktionen zu starten. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Seite Aktionen

Wirklich wirksam werden unsere Aktionen aber nur dann, wenn sich für viele (Solo)-Selbstständige, Freiberufler und Künstler daran beteiligen. Doch wir sind recht zuversichtlich, denn die Liste der (Solo)-Selbstständigen, Freiberuflern und Künstlern ist lang ….

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Was kostet die Welt? Wir nehmen drei davon!
Eine kurze Zusammenfassung, was in den Maßnahme-Paketen zur Corona-Krise vom Bund zusammengewürftelt wurde. Vielleicht ist ja das ein oder andere dabei für Dich/Euch.
www.zim.de/.../2021-02-11-antragstellung-fur...
Anträge für Überbrückungshilfe III (für den Zeitraum November 2020 bis Juni 2021) und die Neustarthilfe (für den Zeitraum Januar bis Juni 2021) können bis 31. August 2021 gestellt werden. (Stand: 17. Februar 2021)
Überbrückungshilfe III
Die konkrete Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie auch bislang am Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019 und ist gestaffelt:
bei einem Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet und bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten gezahlt.
Förderzeitraum
November 2020 bis Juni 2021
5. Was wird erstattet?
Fester Musterkatalog fixer Kosten, der erstattet werden kann.
Dazu zählen:
Pachten, Grundsteuern, Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben sowie Mietkosten für Fahrzeuge und Maschinen, Zinsaufwendungen, der Finanzierungskostenanteil von Leasingraten, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung etc.,
Personalaufwendungen, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 20 Prozent der Fixkosten gefördert. Schließlich können bauliche Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten gefördert werden sowie Marketing- und Werbekosten.
Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) bei den Fixkosten berücksichtigt.
Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums entstanden sind.
Konkret werden entsprechende Kosten für bauliche Maßnahmen bis zu 20.000 Euro pro Monat erstattet, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Für Digitalinvestitionen können einmalig bis zu 20.000 Euro gefördert werden.
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Soloselbständige - Neustarthilfe
Soloselbständige, die nur geringe Betriebskosten haben, können im Rahmen der Überbrückungshilfe III die „Neustarthilfe“ beantragen.
Eine Antragstellung für die Neustarthilfe ist voraussichtlich noch im Februar möglich.
Mit diesem einmaligen Zuschuss von maximal 7.500 Euro werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist.
Die Neustarthilfe beträgt in der Regel 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019. Für Antragstellende, die ihre selbständige Tätigkeit erst ab dem 1. Januar 2019 aufgenommen haben, gelten besondere Regeln.
Der Zuschuss wird als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze im Förderzeitraum feststehen.
Erst nach Ablauf des Förderzeitraums, also ab Juli 2021, wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes der Monate Januar bis Juni 2021 die Höhe des Zuschusses berechnet, auf den die Soloselbständigen Anspruch haben.
Soloselbständige dürfen den Zuschuss in voller Höhe behalten, wenn sie Umsatzeinbußen von über 60 Prozent zu verzeichnen haben. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist der Zuschuss (anteilig) zurückzuzahlen.
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Vereinfachter Zugang zur Grundsicherung
13.1.2021
(Stand: 13. Januar 2021)
Um die Menschen davor zu bewahren, in eine existenzielle Notlage zu geraten, wurde der Zugang zur Grundsicherung vereinfacht. Wer zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. März 2021 einen Antrag auf Leistungen der Grundsicherung stellt und erklärt, über kein erhebliches Vermögen zu verfügen, darf Erspartes behalten.
Bis zum 31. März 2021 werden folgende Leistungen schnell und unbürokratisch gewährt:
Die Vermögensprüfung wird wesentlich vereinfacht
Aufwendungen für Unterkunft und Heizung werden in tatsächlicher Höhe anerkannt (für den Zeitraum ab Antragsstellung). Damit ist der Verbleib in der Wohnung erst einmal gesichert.
Die Selbständigkeit muss wie bisher beim Bezug von Leistungen nicht aufgegeben werden.
Mehr Informationen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
Wenn das Einkommen nicht für die ganze Familie reicht, können Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte zusätzlich zum Kindergeld den Kinderzuschlag erhalten.
Auch beim Kinderzuschlag ist die Vermögensprüfung wesentlich vereinfacht worden.
Mehr Informationen auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit.
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2. Lockdown!
Also: noch einmal.
An alle meine selbstständigen Freunde & Bekannte.
Zeigt mal euer Business, damit wir einander unterstützen können.
Schauen wir uns die Vielzahl der Geschäftsbetriebe in unseren erweiterten Kreisen an.
Poste unten einen Link zu deiner Website OHNE Beschreibung - nur den Link, er spricht für sich.
Jeder, der mir folgt, kann es sehen und eure Website besuchen.
Kopiere diesen Text auf Deine eigene Seite und gib anderen die Chance, mehr Menschen durch deinen Kreis zu erreichen. Lasst uns einander helfen.
Unterstützt eure Freunde und Bekannte, Unternehmen!
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